Haftpflichtversicherung
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Haftpflichtversicherung

Die Haftpflichtversicherung deckt Fälle ab, bei denen ein Schadenereignis Personen-, Sach-, oder Vermögensschäden verursacht.

Ein ausreichender Haftpflichtschutz ist ein Muss. Im Vergleich mit anderen Anbietern einer Haftpflichtversicherung zeigt sich das die GHV DARMSTADT zu den preisgünstigten Anbietern gehört. Im Preis-Leistungsvergleich der dlz Redaktion (Top Agrar Ausgabe 11.05) erreichte die GHV DARMSTADT wie im Vorjahr eine Toppositionierung bei den günstigen Schlepperversicherungen.

Dies ist möglich, weil die GHV DARMSTADT eine Anstalt des öffentlichen Rechts ist und deswegen ihre Überschüsse in Form von stabilen Beiträgen für ihre Haftpflichtversicherung an unsere Kunden zurück gibt. Deswegen sprechen die Preise auf dieser Seite für sich. Die Privathaftpflichtversicherung Single gibt es ab 46,16 € im Jahr. Die Seniorenhaftpflicht gibt es für das Ehepaar ab 46,16 € im Jahr. Die Privathaftpflichtversicherung Familie ab 51,29 € im Jahr.

Den Umfang des Versicherungsschutzes entnehmen sie bitte der Seite Privathaftpflichtversicherung.

Noch Fragen zum Thema Haftpflichtversicherung? Rufen Sie mich an unter 0511/9792672 in Hannover oder füllen sie das Formular unter Kontakt aus.

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Die Geschichte der GHV DARMSTADT

1907 Die Genossenschaftsversammlung der Land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft für das Großherzogtum Hessen beschließt die Errichtung einer Haftpflichtversicherungsanstalt. Am 17. April 1907 erfolgt die Annahme der Satzung durch die außerordentliche Genossenschaftsversammlung. Am 12. Dezember 1907 wird die Satzung durch Beschluss des Bundesrates genehmigt.

1908 Am 01. Januar 1908 nimmt die Haftpflichtversicherungsanstalt ihre Tätigkeit auf. Die Anstalt führt den Namen „Haftpflichtversicherungsanstalt der Land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft für das Großherzogtum Hessen“ und hat den Zweck, den Mitgliedern dieser Berufsgenossenschaft auf deren Antrag Versicherungsschutz gegen die Folgen von Haftpflichtansprüchen zu gewähren. Ihr Sitz und ihr Geschäftsbezirk sind dieselben wie die der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft.

1918 Das Großherzogtum Hessen wird im November 1918 Volksstaat Hessen. Nach dem Ersten Weltkrieg lautet der Name der Anstalt „Haftpflichtversicherungsanstalt der Land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft für Hessen“.

1923 Das Berichtsjahr 1923 steht völlig im Zeichen der Inflation. Die Jahresabrechnung schließt mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 427.507.655.615.454,00 Mark.

1928 Mit dem V. Nachtrag zur Satzung vom 01. Juli 1925 wird aus der Anstalt die „Gemeinnützige Haftpflichtversicherungsanstalt der Land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft für Hessen“.

1932 Mit Wirkung vom 01. Januar 1932 wird durch eine neue Satzung ein Entschädigungsausschuss eingeführt. Dieser setzt sich aus dem Leiter der Anstalt - das ist der Vorsitzende des Genossenschaftsvorstandes - und zwei Beisitzern, die nebst Ersatzmännern von der Genossenschaftsversammlung aus den bei der Anstalt versicherten Genossenschaftsmitgliedern gewählt werden, zusammen. Damit finden die Versicherten bei größeren Schadensfällen (damals ab 500 RM) Unterstützung aus der bäuerlichen Praxis.

1936 Schon seit Oktober 1934 besteht die Genossenschaftsversammlung nicht mehr. Auf der Grundlage des Reichsgesetzes vom 05. Juli 1934, das den Aufbau der Versicherungsträger regelt, ergeht die Vierzehnte Verordnung zum Aufbau der Sozialversicherung am 25. April 1936 und beendet auch die Tätigkeit des Genossenschaftsvorstandes. Bis zur Bestellung eines Leiters durch die Landesregierung im Frühjahr 1937 führt der bisherige Vorsitzende des Vorstandes die Geschäfte weiter. Ein Beirat, der aus vier Versicherten, vier Betriebsführern, einem Arzt und einem Vertreter der Gebietskörperschaft besteht, hat beratende und unterstützende Funktion.

1944 Vernichtung der meisten Akten und Unterlagen der Anstalt bei dem Bombenangriff der Alliierten auf Darmstadt am 11./12. September 1944. Der Geschäftssitz wird nach Nieder-Florstadt, Kreis Friedberg, verlegt.

1945 Am 19. September 1945 ruft die amerikanische Militärregierung mit der Proklamation Nr. 2 den neuen Staat Großhessen ins Leben, der am 16. Oktober 1945 als das Land Hessen in Wiesbaden aus den ehemaligen preußischen Provinzen Kurhessen und Nassau sowie dem ehemaligen „Volksstaat Hessen“ konstituiert wird. Das linksrheinische hessische Gebiet mit den vier Kreisen Bingen, Mainz, Alzey und Worms kommt zur französischen Zone (später Rheinland-Pfalz). Die Anstalt wird die „Gemeinnützige Haftpflichtversicherungsanstalt der Land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft für den Regierungsbezirk Darmstadt“.

1953 Abschluss der Arbeit zur Bildung der Selbstverwaltungsorgane und erste Sitzung des von der Vertreterversammlung gewählten Vorstandes am 02. Juni 1953.

1957 Fünfzig Jahre nach Gründung der Anstalt erfolgt eine systematische Gliederung in die beiden Versicherungszweige Allgemeine Haftpflicht (AH) und Kraftfahrt-Haftpflicht (KH).

1971 Infolge der Verwaltungsreform mit Änderung der Regierungsbezirke wird die GHV die Einrichtung der Land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Darmstadt.

1991 Die Vertreterversammlung beschließt einen neuen Geschäftsplan, der eine Gebietserweiterung vorsieht. Mit Wirkung vom 01. Januar 1992 wird die Anstalt auch im Gebiet der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Hessen-Nassau (Sitz Kassel) tätig. Die Aufsichtsbehörden (Rechtsaufsicht und Versicherungsaufsicht) des Landes Hessen genehmigen die Gebietserweiterung, beschränkt auf ihr Hoheitsgebiet.

1992 Mit der am 23. November 1992 beschlossenen und vom 01. März 1993 an gültigen Satzung erstreckt sich das Geschäftsgebiet der Anstalt auf das Bundesland Hessen. Außerhalb dieses Geschäftsgebietes kann die Anstalt im Zuständigkeitsbereich einer anderen landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft mit deren Zustimmung und Genehmigung der Aufsichtsbehörde Versicherungsgeschäfte betreiben.

1993 Die aufsichtsbehördliche Genehmigung der Ausdehnung des Geschäftsgebietes fand unter der Voraussetzung statt, dass eine Änderung der Anstaltssatzung erfolgt. Diese Änderungen beziehen sich im wesentlichen auf die Gewährträgerschaft, den Sitz sowie die Bildung eines Beirates zur Beratung und Unterstützung der Organe. Vom 01. März an ist die Berufsgenossenschaft gesetzlicher Gewährträger der Versicherung, die den Status einer „Anstalt des öffentlichen Rechts“ hat und das Kürzel „GHV DARMSTADT“ verwendet. Der versicherbare Personenkreis wird neben den Mitgliedern der Berufsgenossenschaft auf natürliche und juristische Personen ausgeweitet, die mit der Land- und Forstwirtschaft verbunden sind. Kooperations-Abkommen entstehen mit der: Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft für das Saarland, gültig ab 01. Juli 1993, Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Unterfranken, gültig ab 1. August 1993 Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Rheinhessen-Pfalz (heute Rheinland-Pfalz), gültig ab 01. September 1993.

1994 Kooperations-Abkommen mit der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Württemberg und der Badischen Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft, gültig ab 01. Januar 1994

1995 Am 1. April 1995 Fusion der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Hessen-Nassau (Sitz Kassel) und der Land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Darmstadt (bisheriger Gewährträger) zur Land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Hessen, die neuer Gewährträger der Anstalt wird. Grundsteinlegung des neuen Verwaltungsgebäudes in Darmstadt-Kranichstein, Institutszentrum.

1996 Umzug in das neue Verwaltungsgebäude der GHV in Darmstadt-Kranichstein, Institutszentrum.

1997 Die GHV DARMSTADT feiert ihr 90jähriges Bestehen.

2000 Zum 01. Januar 2000 fusioniert die GHV DARMSTADT mit der Marburger Tierversicherung.

2001 Am 01. Januar 2001 erfolgt die Fusion mit der Oberhessische Viehversicherung (OVV) Gießen.

2002 Mit Wirkung vom 01. Januar 2002 ändert die GHV DARMSTADT ihren Namen in „Gemeinnützige Haftpflicht Versicherungsanstalt Darmstadt“. Die Kurzform lautet „GHV DARMSTADT“. Zum gleichen Zeitpunkt ändern sich die Organbezeichnungen von Vorstand in Verwaltungsrat und von Vertreterversammlung in Gewährträgerversammlung. Die Organe Beirat und Entschädigungsausschuss bleiben bestehen. Die Geschäftsführung wird nun von einem hauptberuflichen Vorstand ausgeübt, der von der Gewährträgerversammlung bestellt wird.

2004 Seit dem 1. Januar 2004 betreibt die GHV DARMSTADT mit aufsichtsbehördlicher Genehmigung im Rahmen ihrer Kraftfahrtversicherung auch die Fahrzeugversicherung (Voll- und Teilkaskoversicherung) als zweckmäßige Ergänzung zur Haftpflichtversicherung. Mit Wirkung vom gleichen Tag hat die Karlsruher Versicherung AG ihren Bestand an Fahrzeugversicherungsverträgen, bei denen die Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung bereits bei der GHV DARMSTADT bestand, auf die GHV DARMSTADT übertragen.

2005 Es kommt zu einer dritten Vermögensübertragung durch die Tierversicherung Kinzigtal VaG; Schlüchtern, rückwirkend zum 1. Januar 2005

2007 Die GHV DARMSTADT feiert das hundertjährige Jubiläum.


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